Was passiert denn in einem Kindergarten, wenn ganz wenig oder gar keine Kinder da sind? Die „Schloss-Spatzen“ aus Reichstädt berichten heute davon …

Jetzt werden sich einige fragen, was machen denn da all die Erzieherinnen, die sonst liebevoll die Kinder betreuen? Wir sind gerade dabei den ganzen Kindergarten auf Vordermann zu bringen. Viele Sachen, die im Alltag nach der Kinderbetreuung kommen und dann oft liegen bleiben, wurden nun erledigt. Es blinkt und blitzt und manche „dunkle Ecke“ wurde wieder neu zum Strahlen gebracht. Außerdem wurden drei Gruppenzimmermit Farbe usw. neu gestaltet. Auch unsere kleine Kinderbibliothek erhielt einen neuen Anstrich und wurde mit einem kunstvollen Themenbild versehen.


Im Außenbereich haben wir ebenso mächtig rangeklotzt: Rasen gesät, Bäume und Hecke verschnitten, Spielplatz und Spielzeug in Ordnung gebracht und Kinderbänke gestrichen. Wir waren außerdem auch kreativ tätig, sei es zur Zimmerdekoration, Vorbereitung auf Projekte, Geburtstage oder auch für Ostern.
Trotz der Schließung gab es für unsere Kinder natürlich eine kleine Osterüberraschung und die Freude bei den Kindern und Eltern war natürlich groß. Genauso gut kommen die Nachrichten der Gruppenerzieherinnen bei den Kindern an. Per Brief oder per Mail werden Grüße, Basteltipps und Beschäftigungsmöglichkeiten weitergegeben und das Wichtigste, wir bleiben mit den Kindern in Kontakt.
Für uns Erzieher ist das schon auch komisch, in einem Haus zu sein, in dem sonst immer Leben ist, ist es plötzlich so still und ruhig. Aber da es jetzt langsam wieder mehr Kinder werden, hoffen wir bald alle wieder hier begrüßen zu können und gemeinsam die Tage zu gestalten.