Therapeut. Mädchenwohngruppe Bannewitz

Foto BannewitzAm Stadtrand von Dresden – am Tor zum Osterzgebirge und zur Sächsischen Schweiz – im Zentrum von Bannewitz eröffnen wir eine therapeutisch-traumapädagogische Wohngruppe für Mädchen voraussichtlich im 2. Quartal 2017.

Das Angebot der therapeutischen Wohngruppe ist offen für ausschließlich weibliche Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene im Alter von 6 – 21 Jahren, welche psychische und soziale Auffälligkeiten und/ oder seelische Störungen zeigen.

Die Kinder und Jugendlichen befinden sich in besonderen Problemlagen und möchten bestenfalls an Ihrer Situation etwas ändern.

Wir suchen:

Für die Neueröffnung der Wohngruppe suchen wir Mitarbeiter/-innen mit dem Abschluss als Erzieher/-in und Sozialpädagoge/-in oder Heilpädagoge/-in für die Arbeit mit den jungen Mädchen. Gern sind auch Berufsanfänger mit Herz gesehen.

Unsere Ziele:

Alle Anstrengungen richten sich in der Wohngruppe darauf die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu befähigen, am Leben der Gemeinschaft teilzuhaben und bestmöglich im Erwachsenenalter ein selbständiges Leben zu führen. Das erste und oberste Ziel in unserer Wohngruppe ist Alltag leben!

Damit soll eine Integration bzw. Reintegration in normale gesellschaftliche Abläufe erreicht werden. Unter Berücksichtigung der psychischen Erkrankung sollen die Kinder/Jugendlichen eine Autonomie entwickeln, die ihrem Alter und ihren Entwicklungsmöglichkeiten entspricht. Im Einzelnen bedeutet das:

  • Zunächst psychische Stabilisierung sowie Halt, Schutz und Zuwendung
  • Hilfe in Krisensituationen
  • Steigerung der lebenspraktischen Kompetenzen und Entwicklung realistischer Entwicklungschancen
  • Stärkung des Selbstwertes sowie Akzeptanz der eigenen Biografie und Persönlichkeit
  • Erarbeitung und Nutzung von persönlichen Ressourcen (z.B. musische oder sportliche Neigungen, besondere Talente)
  • Förderung von grundlegenden personalen und sozialen Kompetenzen, wie z.B. angemessene Kommunikation und Konfliktlösung
  • Stärkung des Durchsetzungsvermögens und der Fähigkeit zur Abgrenzung u.a. Auseinandersetzung mit den eigenen Rechten
  • Auseinandersetzung mit der Rolle als Mädchen/ junge Frau
  • Entwicklung eines angemessenen Männer-/ Frauenbildes
  • Entwickeln und Finden einer realistischen Ausbildungsperspektive oder Beschulung
  • Förderung und Entwicklung einer sinnvollen Freizeitgestaltung
  • Erlernen eines adäquaten, eigenverantwortlichen Umgangs mit der psychischen Erkrankung
  • Arbeit am Thema Familie im systemischen Setting
  • Arbeit an Konflikten innerhalb der Herkunftsfamilie, ggf. Rückkehr dorthin
  • Erreichen von größtmöglicher Verselbständigung