Leben im Alter

Unser Menschenbild

„Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und steht in Beziehung zu ihm. In Christus hat Gott sich allen Menschen zugewandt. Darin besteht die Würde des Menschen und daher ist diese Würde unverlierbar und lebenslang zu achten.”

Das bedeutet:

  • Wir verstehen uns als Anwalt und Vermittler von alten, kranken, verwirrten und/oder hilflosen Menschen.
  • Wir achten den Menschen unabhängig von seiner Biografie, Nationalität, Religion/Weltanschauung und seinem individuellen Lebensstil.
  • Wir erkennen und berücksichtigen seine Bedürfnisse und Fähigkeiten, sein Recht auf eigene Entscheidung und Selbständigkeit und sein soziales Umfeld.
  • Wir verstehen das Alter als einen, von Gott gewollten, wichtigen Abschnitt des menschlichen Lebens und setzen uns allseitig für die Bewahrung der Würde des alten Menschen in unseren Einrichtungen und im gesamten gesellschaftlichen Umfeld ein.

Unser Pflegeleitbild

„Menschliches Leben liegt vom Anfang bis zum Ende und über den Tod hinaus in Gottes Hand. Aus dieser Sicht können wir alles Leben uneingeschränkt bejahen. Pflege ist deshalb Lebenshilfe in Gesundheit, Krankheit, Behinderung und im Sterben.”

Das bedeutet:

  • Wir stehen in der Pflege durch wechselseitiges Geben und nehmen in Beziehung zu Alten und Hilfebedürftigen.
  • Wir helfen dem Menschen umfassend bei der Bewahrung oder Wiedererlangung seiner Fähigkeiten.
  • Wir sorgen für die notwendigen äußeren Bedingungen, die eine möglichst hohe Lebensqualität gewährleisten.
  • Wir unterstützen ihn bei der Bewältigung seiner Einschränkungen, damit er seine Lebensrealität akzeptieren oder sein Sterben annehmen kann.
  • Wir schaffen eine Atmosphäre, in der auch Angehörige und Bezugspersonen sich jederzeit aufgenommen und einbezogen fühlen.

An dem Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) bei zivilrechtlichen Streitigkeiten nimmt die Einrichtung nicht teil.

 

Unsere Bildungsarbeit

„Zu unserem Selbstverständnis gehört das ständige Bemühen um Fort- und Weiterbildung, sowie Ausbildung im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir wollen damit die diakonische, fachliche, ethische und soziale Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und entwickeln.”

Das bedeutet:

  • Wir bieten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, das Evangelium kennen zu lernen und als persönliche Lebensgrundlage zu erfahren und anzunehmen.
  • Wir fördern die berufliche Fähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch interne und externe Fortbildung und geben dabei Raum für individuelle Begabungen.
  • Wir aktualisieren unser Fachwissen, sind aufgeschlossen für neue Pflegemethoden und bereit, sie in der Praxis umzusetzen.
  • Wir begleiten Schülerinnen und Schüler in ihrem Ausbildungsprozess durch individuelle Förderung und Anleitung in Theorie und Praxis.

Unser Dienstverständnis

„Innerhalb unseres Dienstes sehen wir uns als Einzelne in die Gemeinschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellt.”

Das bedeutet:

  • Wir fühlen uns für eine Arbeitsatmosphäre verantwortlich, die von Achtung, Rücksicht, Geduld und Wertschätzung geprägt ist.
  • Wir sorgen für optimale Information, Kommunikation und Zusammenarbeit untereinander sowie allen anderen am Pflegeprozess beteiligten Personen und Institutionen.
  • Wir setzen unsere Arbeitskraft und Arbeitszeit sinnvoll und verantwortungsbewusst ein.
  • Wir sorgen für einen bedarfsgerechten Einsatz der Arbeitsmittel und haben dabei ökonomische und ökologische Gesichtspunkte und Folgewirkungen im Blick.
  • Wir beachten im Arbeitsablauf die fachliche und sachliche Kompetenzzuordnungen, vermeiden dabei aber hierarchisches Denken und Handeln.
  • Wir ergänzen uns im fachlichen Handeln so, dass individuelle Begabungen untereinander als besonderer Reichtum erkannt und im gemeinsamen Dienst bewusst eingesetzt werden.