Mitgliedschaft

Das Diakonische Werk Dippoldiswalde ist als eingetragener Verein organisiert und wird daher wesentlich von seinen Mitgliedern getragen. Mitglied können sowohl natürliche als auch juristische Personen werden, die den Vereinszweck fördern und die Grundlagen der Arbeit des Vereins wahren wollen.

Im Januar 2005 sind rund 1000 natürliche Personen, Kirchgemeinden und andere juristische Personen Mitglied im Diakonischen Werk Dippoldiswalde. Sie unterstützen mit einem jährlichen Beitrag die vielfältigen unterschiedlichen Angebote und Einrichtungen. Diese Mitgliedsbeiträge sind ein wichtiger Bestandteil der durch uns zu erbringenden Eigenmittel.

Die Höhe und die Verwendung des Mitgliedsbeitrages wird von der Delegiertenversammlung beschlossen. Der Beitrag beträgt für natürliche Personen mindestens 10 € pro Jahr, für juristische Personen 155 € pro Jahr. Kirchgemeinden zahlen eine Umlage. Mit den Beiträgen werden die notwendigen Eigenmittel für die Beratungsstellen finanziert.

Wir würden uns freuen, auch Sie bald als Mitglied begrüßen zu können.

Formular Eintrittserklärung Verein

Aus der Satzung

§ 2 Vereinszweck

(1) Das Diakonische Werk Dippoldiswalde übernimmt, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Kirchenbezirkes, missionarische und diakonische Aufgaben im Rahmen seiner Satzung, die die Möglichkeiten der einzelnen Kirchengemeinden übersteigen.

(2) Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Hilfe für geistig behinderte Menschen
  • Hilfe für körperbehinderte Menschen
  • Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen
  • Hilfe für gehörlose und schwerhörige Menschen
  • Hilfe für psychisch kranke Menschen
  • Hilfe für ausländische Menschen
  • Hilfe für obdachlose, straffällige und haftentlassene Menschen
  • Hilfe für suchtabhängige Menschen
  • Hilfe für Aids- kranke Menschen
  • Hilfe für gefährdete Menschen
  • Hilfe für älterwerdende und alte Menschen
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Zu den Aufgaben des Diakonischen Werkes Dippoldiswalde gehört auch die psychologische Beratung und Supervision ihrer Mitarbeiter und der Mitarbeiter anderer gemeinnütziger Träger

(3) Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • ambulante und stationäre Betreuung, Beratung und Begleitung
  • Einzel- und Gruppenkontakte
  • Betreuung und Begleitung von Selbsthilfe- und Betroffenengruppen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindeveranstaltungen
  • Herausgabe von Informationsmaterial

(4) Zur Verwirklichung der vorstehenden Aufgaben kann das Diakonische Werk Dippoldiswalde Reime und Einrichtungen unterhalten, sowie geeignete Räume und Grundstücke rechtlich binden (erwerben, mieten, pachten o.ä.).

(5) Die Aufgaben des Diakonischen Werkes Dippoldiswalde können durch Beschluss des Vorstandes erweitert oder beschränkt werden. Dies gilt ebenso für die Einrichtungen.

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Diakonischen Werkes Dippoldiswalde können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein, die den Zweck des Diakonischen Werkes Dippoldiswalde fördern und die Grundlagen seiner Arbeit wahren. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet auf Antrag der Vorstand. Die Mitgliedschaft von Kirchengemeinden bedarf gemäß landeskirchlicher Bestimmungen der Genehmigung durch das Bezirkskirchenamt. Die aus der Mitgliedschaft erwachsenden finanziellen Verpflichtungen der Kirchengemeinden dürfen den vom Landeskirchenamt für jedes Haushaltsjahr festgesetzten Höchstbetrag nicht überschreiten.

(2) Die Mitgliedschaft endet:

  • durch Tod des Mitglieds;
  • durch Verlust der Rechtsfähigkeit;
  • durch freiwilligen Austritt;
  • durch Streichung von der Mitgliederliste;
  • durch Ausschluss eines Mitgliedes.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung des Mitgliedes; bei juristischen Personen durch den dazu Befugten gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat, zulässig. Ein Mitglied kann, durch Beschluss des Vorstandes, von der Mitgliederliste gestrichen werden. Wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung kann erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat verstrichen ist und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Delegiertenversammlung ausgeschlossen werden, wenn es gröblich gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied, unter Satzung einer angemessenen Frist, Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes, und unter Angabe der Gründe, die zum Ausschluss geführt haben, bekannt zugeben. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes hat das Mitglied das Recht auf Berufung vor der Delegiertenversammlung; diese hat aufschiebende Wirkung. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat, ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses an gerechnet, beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Der vorstand hat innerhalb von zwei Monaten die Delegiertenversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt de Ausschließungsbeschluss nicht als erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht auf Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, den von der Delegiertenversammlung festgelegten Mindestmitgliedsbeitrag zu entrichten.